Deeksha an den Externsteinen am Vollmond-Tag

von Parvati und Dora, 16. Oktober 2005

Am Morgen des 17. Septembers mit blauem Himmel und eitel Sonnenschein wurden wir beschenkt mit einer Deeksha der besonderen Art. Prem & Marion besuchten unser Seminarhaus am Rande des Teutoburger Waldes, wo es nicht weit entfernt ein wahrhaft steinaltes Naturdenkmal gibt. Einen Kraftort, dessen Energien schon von vielen Kulturen genutzt wurde: Die Externsteine.

Wir waren zeitig dort, so dass es an diesem Morgen noch keine weiteren Besucher gab. Als der letzte vom Stein herunterkam, zeigten sich die ersten Menschen.

Vor dem Aufstieg vergegenwärtigten wir uns die Verbindung zu Mutter Erde und Vater Kosmos. Dann standen wir für einige Momente einzeln in einer Art Grotte, in der sich das feinstoffliche Energiesystem vorbereitend öffnen konnte, gereinigt wurde.
               
Die Energie der Gnade und die uns umgebende Natur verbanden sich zu einer tiefen Erfahrung für mich. Seht und spürt die entspannten Gesichter der Teilnehmer.

(Zwei Tage später zur Fern-Deeksha kletterten ein Freund und ich wieder auf den selben Stein und stimmten uns ein. Zeitgleich ging der Mond am sternenklaren Himmel auf, riesengroß und rötlich gefärbt! Die Energie war in meiner Wahrnehmung ungewöhnlich präsent und stark für eine Fernübertragung und wirkte entsprechend nach.)

Parvati
                                                       


Und hier gibts noch einen Erfahrungsbericht von Dora:

Ich habe gerade einen langen Text über das geschrieben, was ich während der Diksha erlebt habe und was darauf gefolgt ist. Als ich damit fertig war, habe ich alles gelöscht, ganz aus versehen. Ich bin einfach aus dem Programm gegangen ohne nachzudenken. Ich habe mich geärgert, doch dann schnell begriffen warum dies geschehen ist.

Das was ich erlebt habe und was ich darauf folgend erlebt habe, ist nicht in Worte zu fassen. Ich habe wunderschöne Worte, wunderschöne Beschreibungen gefunden, ich habe eine Seite geschrieben, doch alles ist gelöscht.

Mein "Seelenbruder" sagt mir, das ich gerade die "schwarze Nacht der Seele" durchlebe. Ich weiß, dass er Recht hat. Die Angst vor dem Tod löst sich auf. Ich schweige und in mir ist der Wunsch mich umzubringen. Ich nehme ihn an und spüre, dass ich es tun werde. Doch plötzlich löst sich der Wunsch auf. Aber das ist nur eine Form in diesem Prozess. Ich werde bleiben. Ich fühle mich am Ende und stehe vor der Tür zum Anfang, zu etwas was schon immer da war: Ich.
                        
Die Diksha war für mich "nur" ein geschehen, welches dazu gehörte. Ich kann es nicht verhindern, dass das was geschieht, geschieht. Es kann nichts weggenommen oder hinzugefügt werden. Die Diksha war so, wie sie geschehen ist vollkommen. In Gedanken begründe ich meinen jetzigen Zustand mit der Diksha. Das sie diesen Zustand ausgelöst hat. Aber die Wahrheit ist, dass das geschehen will und der Weg durch die Diksha gegangen ist. Sie ist aber nur "äußere" Form. Bei manchen passiert nichts, wenn sie eine Diksha bekommen und bei anderen ganz viel, aber was bedeutet das eigentlich. Es passiert das, was geschehen soll, nicht mehr oder weniger. Ich gehe gerne zu einer Diksha. Ich könnte sagen, um Prozesse auszulösen, aber das wäre gelogen. In Wahrheit bin ich der Auslöser. Dann fragst Du vielleicht: "Wer bist Du?" Ich lächele Dir entgegen und antworte nicht. "Siehst Du genau das, nicht mehr oder weniger."

Ich spüre die Lust darauf zu einer Diksha zu gehen. Ich tue es einfach, weil ich den Impuls dazu in mir habe und ich weiß, es wird nicht mehr oder weniger geschehen, als das was geschieht, selbst wenn das "Ego" anfängt zu kämpfen. Welches Ultimatum hat denn gesagt, dass das nicht dazu gehört? Und selbst wenn ich es versuche auszugrenzen, will genau dieses Ausgrenzen erlebt werden. Es ist auch nur eine Form im Fluss, der entspringt und wieder verdunstet, um neu zu entstehen.

Im Moment habe ich Angst, eine riesen Angst vor dem Tod, vor mir selber. Ich begegne meinen Mustern, meinen Ängsten, meiner Wut, meiner Verletzungen, meinem Hass und muss zugeben: Genau das bin ich jetzt, um dann zu sehen, dass ich es nicht bin. Da ist schon wieder etwas Neues, noch nie dagewesenes: Ich, wie immer.

Ich bin sehr dankbar dafür und das was geschieht ist so unbeschreiblich schön, das der Versuch gelöscht werden musste.

Alles Liebe - Dora:-)