ILAHINUR (engl. Ilahinoor) -
ein
göttliches Licht

1) Was ist Ilahinur?
1a) Wichtiger Hinweis
2) Der Segen von Ilahinur
3) Ilahinur –Teil 2: Wenn die Wunder verblassen ....
4) Formen transformierender Energie
5) Ilahinur als Ganzkörper-Behandlung
Was ist Ilahinur?
Ilahinur (engl. Ilahinoor) ist eine Schwingungsfrequenz, ein morphogenetisches Feld, mit dem man sich jederzeit verbinden kann. Zum gegenwärtig ersten Mal tauchte dieses Feld im Sommer 2006 in der Türkei auf, als sich eine kleine Gruppe von Menschen mit Kiara Windrider in der Nähe von Dalyan versammelt hatte. Das Feld dieser Schwingnung war in der Vergangenheit schon einmal auf der Erde verfügbar gewesen vor einigen tausend Jahren zu Lebzeiten von Pharao Echnaton in Ägypten. Außerdem sind darin enthalten die Schwingungen von Mevlana, im Westen bekannt als Rumi, und die Schwingungen der Wale und Delphine, die wiederum mit Sirius in Verbindung stehen. All dies wurde von verschiedenen, medial begabten Menschen in den letzten Monaten in Erfahrung gebracht. Ich selbst habe einige Wochen in der Tükei verbracht, manche dieser Menschen kennengelernt und viele ihrer Erfahrungen durch meine eigenen bestätigt gefunden.
Nach meiner eigenen Erfahrung ist Ilahinur eine wunderbare Ergänzung zu Diksha. Während Diksha eine eher kosmische, elektische Schwingnung hat und auf die oberen Chakren und das Gehirn wirkt, ist Ilahinur von einer eher magnetischen, erdenden Schwingung geprägt, die uns dabei untersstützt, die aufgenommenen kosmischen Schwingungen in den unteren Chakren des Körpers, vor allem im Solarplexus, zu integrieren. Dies kann auch dazu führen, dass verborgene Ängste zutage treten, die dann mit Hilfe der göttlichen Gnade angeschaut und aufgelöst werden können. Des weiteren kann Ilahinur dazu beitragen, den persönlichen Willen (Solarplexus) mehr und mehr mit dem göttlichen Willen in Einklang zu bringen. Man findet sich dann in einem göttlichen Fluss wieder, in dem die inneren Impulse nahtlos in die äußeren Ereignisse fließen. Diese Erfahrung habe ich in der Türkei gemacht und sie weiter unten in einem Reisebericht beschrieben.
WICHTIG: Ilahinur ist frei verfügbar, kann nicht zertifiziert oder patentiert werden, und niemand kann eine "Einweihung" erkaufen! Kosmische Heilkraft lässt sich nicht einpacken, portionieren und kommerzialisieren, sondern ist für alle Menschen gleichermaßen erreichbar durch Öffnung des Herzens und ehrliches Bitten. Sollte irgend jemand etwas anderes behaupten, begegne man ihm/ihr mit gesunder Skepsis!
Der Segen von Ilahinur (Reisebericht vom Oktober 2006)
Beim deutschen Deeksha-Festival im September, als Kiara Windrider sein neues Buch vorstellte, erwähnte er am Rande eine neue Energie namens "Ilahinur", die sich in der Türkei entwickelt hatte. Nachdem ich diesen Namen einmal gehört hatte, blieb er in meinem Gedächtnis hängen und ging mir den ganzen Tag über nicht mehr aus dem Sinn. Am selben Abend, als ich bei einem Konzert tanzte, während die Band ein Stück mit Einflüssen aus der Sufi-Tradition spielte, hatte ich plötzlich eine intensive Energie-Erfahrung:
Ein sehr kraftvoller Energiestrahl kam von oben in mein Kronchakra und floß durch alle Chakren hindurch bis in die Beine, Füße und in die Erde. Mein ganzer Körper war plötzlich durchdrungen von einer enormen Kraft und Stabilität, ich fühlte mich wie ein stehender Fels! Fasziniert und erstaunt fragte ich innerlich: "Was ist das?", da hörte ich eine sanfte, innere Stimme flüstern: "Ilahinur". Aus der Tiefe meines Herzens wusste ich, dass das wahr ist, und von dem Augenblick an fühlte ich mich von dieser Energie auf meinem weiteren Weg geführt.
Zu einem späteren Zeitpunkt während des Festivals fragte ich Kiara nach genaueren Details und erfuhr, dass er in der Türkei dazu einen Workshop anbietet. Sofort fühlte ich mich davon sehr angezogen und hatte das intensive Gefühl, ich sollte da hinfahren. Aber gleichzeitig wurde mir bewusst, dass meine derzeitige finanzielle Situation mir wohl kaum eine spontane Auslandsreise ermöglicht. Also ließ ich diese Idee etwas schweren Herzens erstmal wieder los.
Zwei Wochen später traf ich Kiara nochmal in Berlin und hatte die Gelegenheit, Ilahinur direkt von ihm zu empfangen. Diesmal fühlte ich die Energie viel leichter und sanfter als bei meiner ersten Erfahrung während des Tanzens, doch da war wieder dieser interessante Effekt, dass der Körper sich so stark und stabil anfühlte, sehr viel Kraft im 2. und 3. Chakra und sehr verbunden mit der Erde. Und wieder fühlte ich diesen Ruf, in die Türkei zu reisen, und wieder kamen die Zweifel darüber, wie ich das organisieren sollte. Letzlich betete ich einfach und überließ es der höheren Führung, was in dieser Sache zu tun sei.
Schließlich, nur wenige Tage vor Beginn des Workshops bekam ich unabhängig von einander zweimal einen Hinweis von Freunden zu besonders günstigen Flügen, - und tatsächlich - ich fand einen, der genau am Tag vor dem Workshop in die Türkei ging! Aber es war nur ein Hinflug, als ich versuchte, einen Rückflug zu finden, klappte wieder nichts mehr. Was sollte das bedeuten? Sollte ich etwa einfach ohne Rückflug reisen? Da waren sie wieder, die vielen Zweifel und Bedenken und ich hielt inne. Doch die innere Stimme war klar und ermutigend. Also buchte ich schließlich und stellte zu meiner großen Überraschung fest, dass ich sogar denselben Flug wie Kiara hatte, der an diesem Tag zurückflog. Wir trafen uns am Flughafen!
Bei der Ankunft in der Türkei hatte ich gleich die Gelegenheit, an einem Deeksha-Abend teilzunehmen. Und ich traf neue Freunde, die mich in ihr Haus einluden! Die ganze Reise fing an, wie ein großartiges Wunder auszusehen! Irgendwie schien Ilahinur mich bereits zu führen und mir jeden kleinsten Wunsch zu erfüllen, kaum dass ich ihn gedacht hatte.
Während des Workshops habe ich noch viele weitere, wunderbare Menschen getroffen, die alle sehr herzlich und voller Liebe waren. Die Erklärungen von Kiara im Workshop handelten davon, dass Ilahinur vor allem im Solarplexus wirkt und uns dabei unterstützt, den eigenen Willen mit dem göttlichen Willen in Einklang zu bringen. Das konnte ich anhand meiner eigenen Erfahrung sehr gut nachvollziehen, ich fühlte mich die ganze Zeit in einem göttlichen Fluss, der von höherer Hand geführt sein musste. In den letzten Monaten hatte ich mir öfter gewünscht, mal wieder eine Gelegenheit zu haben, ans Meer zu fahren, wo ich schon einige Jahre nicht mehr gewsen war, denn ich liebe das Meer sehr. Und hier war ich nun, in einer wunderschönen Stadt am Meer, konnte fast jeden Tag schwimmen und schnorcheln, ich fühlte mich als würden sich alle meine Träume auf einen Schlag erfüllen.
Ein weiteres wichtiges Anliegen war mir in der Friedensarbeit der Konflikt zwischen Ost und West in der Welt, und ich hatte den Wunsch nach mehr Wissen über und näherem Kontakt mit östlichen Ländern. Diese Gelegenheit hatte ich nun ebenfalls direkt vor der Nase; dabei erfuhr ich, dass das Meiste, was uns in den Nachrichten erzählt wird, nicht der Wahrheit des tatsächlich gelebten Lebens entspricht. Nirgendwo auf der Welt habe ich offenere und herzlichere Leute getroffen als hier in der Türkei; das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, mit anderen Ländern Kontakt aufzunehmen und die Menschen dort kennenzulernen, bevor wir uns eine Meinung über sie bilden oder glauben, was Andere uns erzählen.
Hier habe ich eine großartige Gelegenheit gefunden, mich darauf vorzubereiten, eine Unterstützung für die zukünftige Verständigung und den Frieden unter den Kulturen zu sein, was mir sehr am Herzen liegt.
Eine Woche später hatte ich noch eine einmalige Gelegenheit, an einem weiteren Workshop von Kiara teilzunehmen. Dieser fand, im Kontrast zum Meer, in einem antiken Dorf in den Bergen statt, das mit einer speziellen, hohen Energie-Frequenz gesegnet war. Dieses Dorf erinnerte mich an die Geschichten aus Indien über einige "erleuchtete" Dörfer, von denen Bhagavan berichtet. Die Menschen in diesem Dorf sahen sehr, sehr glücklich aus, wirkten erfüllt von Ruhe, Frieden und Freude, so ganz in Einheit mit ihrem einfachen, täglichen Leben. Mit einem jungen Wirt führte ich ein längeres Gespräch und er versicherte mir immer wieder, dass er hier sehr glücklich ist und nirgendwo anders hin will. Die strahlenden Augen bestätigten seine Worte.
Auch für mich war es ein großer Segen, hier Zeit zu verbringen. Ich schlief tiefer und friedlicher als je zuvor, wachte jeden Morgen auf mit einem wohligen Kribbeln in meinem ganzen Körper und fühlte mich so frisch und fit, als wäre ich plötzlich 10 Jahre jünger.
In der hohen Schwingung dieses Dorfes mit Ilahinur zu arbeiten, war ein besonders kraftvoller Segen. Wir erlebten eine tiefe Verbindung mit dem antiken Ägypten und empfingen sogar eine Botschaft von Ra. Für mich hatte unter anderem Ägypten schon seit Jahren eine tiefere Bedeutung gehabt auf meinem spirituellen Weg. Als ich nun erfuhr, dass Ilahinur mit diesen ägyptischen Energien verbunden ist, wurde mir umso mehr klar, warum es auf mich eine so starke Wirkung hatte. Es war irgendwie, als bekäme etwas nun einen Namen und eine Struktur, das ich schon lange in mir getragen hatte. In manchen Momenten fühlte ich mich, als würde ich zu einer höheren Form meiner selbst. Wenn wir über dieses "höhere Selbst" sprechen, diesen göttlichen Teil, der uns führt, erscheint er meist sehr weit weg und schwer zu erreichen; jetzt kam dieser Teil direkt in meinen Körper und wurde "ich". Dies füllt den Körper mit einer starken Kraft, mit Sicherheit und Vertrauen, verbunden mit einer tiefen Liebe des Herzens.
All das Zweifeln und Zögern, das mir in meinem Leben so vertraut ist, schien völlig verschwunden zu sein. Es gibt nur noch "hier", nur noch "jetzt", ein Gefühl von "ich bin" und alles fließt einfach in einer göttlichen Weise.
Die Reise ging weiter! Ich kehrte zurück zu der kleinen Stadt am Meer und war sehr glücklich, wieder schwimmen gehen zu können. Dabei entdeckte ich, dass das Meerwasser ebenfalls eine sehr hilfreiche Wirkung hatte, den Körper in Balance zu bringen: wenn ich mich einmal etwas müde oder überwältigt von all der Energie fühlte, mit der ich zu tun hatte, ein Sprung ins Meer beruhigte jedesmal alles und ich fühlte mich wieder völlig erfrischt.
Meine neuen Freunde, die mich wieder in ihr Haus eingeladen hatten, baten mich nun, Deeksha und Ilahinur weiterzugeben an andere Menschen. So wurde ich mit einem weiteren Geschenk gesegnet, der Möglichkeit, diese wunderbaren Schätze mit anderen Menschen zu teilen. Auf diese Art verbrachte ich zwei weitere Wochen in der Türkei, traf noch mehr großartige Menschen, genoß meine große Liebe, das Meer und war unendlich dankbar für meine Arbeit. Diese Reise war ein wahrhaftiges Wunder für mich, manchmal konnte ich kaum glauben, was alles geschah! Ungeplant, nicht gesteuert, mit der einzigen Intention, einfach dem Augenblick zu folgen.
Nachdem ich für die letzten drei Tage nochmal in die Berge gegangen war, um für mich zu sein, zu meditieren, zu integrieren und Kraft zu sammeln für die Rückkehr nach Deutschland, trat ich meinen Rückflug an. Dieser Flug wurde genauso gefunden, wie der erste, von göttlicher Hand geführt ohne Probleme, ich buchte ihn ca. 5 Tage bevor ich flog. Sobald ich wusste, dass es Zeit wird, zu gehen, war der Flug da. Vertrauen ist ein wunderbarer Helfer auf dem Weg, und ich bete dafür, mich jetzt immer daran zu erinnern auf meinen zukünftigen Wegen.
Jetzt bin ich wieder in Deutschland und wünsche mir, dass ich einige der segensreichen Gaben, die ich erfahren habe, auch in dieses Land tragen und mit den Menschen hier teilen darf. Möge der göttliche Segen die ganze Welt erfüllen! Ich fühle mich so unbeschreiblich dankbar und gesegnet, dass Worte bei weitem nicht ausreichen, diese Dankbarkeit auszudrücken!
Inshallah!
Ilahinur –Teil 2: Wenn die Wunder verblassen ....
2. Dezember 2006
Einige Monate nach meiner großartigen Zeit in der Türkei schaue ich zurück auf die Zeit, die seither vergangen ist. Kiara beschreibt in seinen Artikeln die Entwicklung des Bewusstseins manchmal als Wellen, die hereinkommen und sich zurückziehen. Ja, ich könnte sagen, mein Leben hat sich in solchen Wellen bewegt: Eine sehr hohe Welle, auf der ich ritt, während ich in der Türkei war, und nach meiner Rückkehr nach Deutschland hat sich diese Welle zurückgezogen. Es war wieder Ebbe, das Leben verlangsamte sich, sogar Enttäuschung und Schmerz machten sich plötzlich wieder bemerkbar.
Ich war nach Hause gekommen, erfüllt von Freude und Begeisterung, getragen von einer tiefen Sehnsucht, mit Anderen zu teilen, was ich erfahren hatte. Doch aus irgendwelchen Gründen war dies nicht die Zeit, etwas zu teilen. Viele meiner Freunde waren anderweitig beschäftigt, nicht interessiert. Manche, mit denen ich vorher zusammengearbeitet hatte, sagten mir nun, sie wollten dies nicht fortsetzen. Selbst meine Deeksha-Veranstaltungen gingen zurück, - nicht genug Teilnehmer, um sie fortzusetzen. “Warum all das!?“ schrie eine Stimme in mir. Ich war enttäuscht, verletzt, konnte nicht verstehen, was los war. Doch alles, was ich tun konnte, war es anzunehmen, wie es ist. Und das war in diesem Moment nicht leicht.
Meditation, Stille, Spaziergänge am See, langsam verging die Zeit, nicht viel passierte. Ich hatte Dinge zu tun, die mir nicht “wichtig genug“ erschienen. Einfache Tätigkeiten, Alltagsleben eines einfachen Menschen. Nicht die große Seminar-Leiterin. Ist alles vorbei, bevor es wirklich begonnen hat? Zu der Zeit habe ich nicht an Wellen gedacht, ich dachte an Verlust. Doch da war eine Welle: die dunkle Welle des Zweifels, die uns überrollen und ertränken kann, wenn wir nicht aufpassen. Sie überrollte mich und war dabei, alle meine Erfahrungen und Erfolge auszulöschen, die ich in der Türkei gehabt hatte; es war fast als wäre diese Zeit nie geschehen, als wäre alles ein Märchen oder ein Traum, der nichts mit der Realität zu tun hatte.
In dieser Welle des Zweifels gibt es nur einen Ort, an den man sich wenden kann: der tiefste Ort in unserem Herzen. Von dort kommt eine kontinuierliche Stimme, die stetig leise flüstert: “Vertraue, erinnere dich, fühle, - all deine Erfahrungen sind wahr, deine Visionen sind wahr, sei geduldig, glaube,...“ Nur die Welle des Zweifels macht viel mehr Lärm, deshalb muss ich sehr genau hinhören, um diese leise Stimme zu hören. Und ich habe auch jederzeit die Wahl, nicht hinzuhören. Kein Heiler oder Lehrer in der ganzen Welt kann uns dazu bringen, das eine oder das andere zu hören. Es ist immer unsere eigene freie Wahl.
Also habe ich gewählt: ich habe der leisen Stimme zugehört. Sehr unspektakulär, nicht mit viel Wirbel. Einfach warten, vertrauen, glauben, dass das, was auch immer gerade geschieht, ob es nun Sinn macht oder nicht, völlig in Ordnung war.
Und schließlich hat mich die Welle des Zweifels wieder ausgespuckt auf den Strand, ich bin nicht in ihr ertrunken. Der innere Frieden kam zurück und das Verständnis, dass Dinge Zeit brauchen, dass Menschen sind, was sie sind. Ich mag sie trotzdem, unabhängig davon, was sie gerade wollen oder nicht wollen. Das ist nicht wirklich wichtig. Sobald ich das wahrhaftig mit meinem ganzen Herzen annehmen konnte, fühlte sich alles sofort viel besser an.
Wir hören es überall, und manche von uns lehren es auch anderen Menschen, dass wirkliches Glück von innen kommt und nicht von äußeren Ereignissen beeinflusst werden kann. Doch wie schnell werden wir aus der Balance geworfen von unerwartet auftretenden Ereignissen oder plötzlichen Zurückweisungen Anderer!
Es wird in den kommenden Zeiten immer wichtiger werden, dass wir lernen, uns auf dieses innere Glück und die innere Kraft zu verlassen, während im Äußeren durch verschiedenste Arten von Tumult gehen. Auf diesem Weg werden wir uns an mehr und mehr Einzelheiten unseres höheren Selbstes erinnern, und an unsere wahre Aufgabe hier in diesem Leben. Dies wird geschehen, wenn wir unseren Visionen und Geschichten vertrauen, die wir zu sehen bekommen, auch wenn sie dem menschlichen Verstand manchmal eher “verrückt“ erscheinen.
Was in meinem Leben jetzt als nächstes kommt, das weiß ich nicht. Aber ich habe mich entschieden, immer weiter meinem Herzen zu folgen. Bei Ebbe und bei Flut!
Formen transformierender Energie
11. Juni 2007
Seit einiger Zeit erfahren mehr und mehr Menschen das Einströmen und die Wirkung kosmischer Energien auf unsere geistigen und physischen Körper. Verschiedene Systeme zur Heilung und zur Unterstüzung von Transformations-Prozessen haben sich daraus entwickelt.
Leider ergeben sich aus dieser Vielfalt auch immer wieder Verwirrungen und Unklarheiten für manche Menschen. Daher hoffe ich, durch die Schilderung meiner eigenen Erfahrungen der Arbeit mit diesen Energien etwas mehr Klarheit in diese Vorgänge zu bringen:
Mein bewusster spiritueller Weg begann 1997 mit "schamanischen Reisen", auch als "Reisen in die inneren Welten" bekannt. Bei diesen Reisen betritt man über- oder unterbewusste Ebenen, die sonst unserem normalen Tages-Bewusstsein nicht ohne weiteres zugänglich sind. Schamanen sprechen hier auch von der "Oberwelt", bzw. der "Unterwelt". In der "Mittelwelt" leben wir. Eine ähnliche Gliederung finden wir auch in der Psychologie als "Es, Ich und Über-Ich". Solche Reisen können nun beliebig ausgedehnt werden, entweder nur die eigene Persönlichkeit betreffend, zur Heilung von Traumata und Verletzungen verschiedener Art; oder, wie traditionelle Schamanen aller Kulturen es getan haben, zur Heilung anderer Menschen oder auch zur Beeinflussung von Vorgängen auf der ganzen Erde. Wer mit den "inneren Landkarten" einmal vertraut ist, und eine gewisse Portion Mut und Entdeckerfreude mitbringt, kann unendliche Welten, Zusammenhänge und multidimensionale Erfahrungsebenen durchschreiten, die sich immer weiter ausdehnen, wobei es allerdings unerlässlich ist, mit dem eigenen Schatten, also all der Aspekte in uns, die wir ablehnen, ins Reine zu kommen. Bei größerer Ausdehnung der Erfahrungsebenen schließt das letztlich auch den kollektiven Schatten mit ein, also all die Aspekte, die sogenanntes "Böses" erschaffen. Mit dem Grad der Ausdehnung wächst also automatisch auch die Verantwortung für die neu erlangte Weite des Bewusstseins, wir werden zu Schöpferwesen, die in die Entwicklung der Welt eingreifen können. Wer an dieser Stelle die Schatten der jeweiligen Ebene nicht vollständig integriert hat, läuft Gefahr, in etwas abzudriften, was allgemein als "schwarze Magie" bekannt ist.
Ein Aspekt der schamanischen Reisen ist, dass man nach anfänglicher Unterstützung durch einen Lehrer eine Führung auf den inneren Ebenen kontaktiert, die bei ausreichendem Vertrauen und einer gewissen Selbstdisziplin den Lehrer im Äußeren ersetzen kann. Diese inneren Lehrer treten während der Reise in Erscheinung als Krafttiere oder Geistführer in Gestalt von Lichtwesen, Engeln und anderen Existenzformen, die wir in der physischen Welt so nicht antreffen. Für die meisten Menschen, insbesondere der westlichen Kulturen, ist es ein längerer Prozess, bis sie mit den beschriebenen inneren Führungen in Kontakt kommen. Zu früheren Zeiten war dies wohl sogar nur für speziell ausgebildete Schamanen möglich, deren Dienste die anderen Menschen dann in Anspruch nahmen. Die Veränderungen hier stehen im Zusammenhang mit dem Strom kosmischer Strahlung, der in den letzten Jahrzehnten immer stärker auf die Erde kommt. Wissenschaftler stellen dies fest anhand eines Absinkens des Magnetfeldes der Erde und einer Erhöhung der sogenannten "Schumann-Frequenz". Diese Vorgänge bewirken, dass der Zugang zu den kosmischen Welten oder anderen Dimensionen immer leichter für immer mehr Menschen erreichbar ist. Es ist ein evolutionärer Vorgang, der uns am Ende von dem begrenzten Bewusstsein, das wir jetzt haben, zu einem kosmischen Bewusstsein der All-Verbundenheit führt.
Als ich nun vor ca. 10 Jahren mit den schamanischen Reisen begann, erfuhr ich sehr leicht und schnell eine große Ausdehnung meines Bewusstseins und Kontakte zu innerer Führung, deren Gestalt sich über die Jahre in Anpassung an die jeweiligen Prozesse immer wieder verändert hat. Bald wurde deutlich, dass ich mich in den "geistigen Welten" viel mehr zu Hause fühlte als ich das jemals auf dieser physischen Erde erfahren hatte. Dadurch entstand ein sehr großes Vertrauen, das mir auf den geistigen Ebenen viele Tore öffnete.
In diesem Zusammenhang kam ich auch in Kontakt mit heilenden Energien, die von anderen Menschen wahrgenommen wurden und manchmal zu erstaunlichen Heilungsresultaten führten. Von diesem Zeitpunkt an war mir klar, dass ich mein Leben der geistigen Heilung und Unterstützung anderer Menschen widmen möchte, denen es nicht so leicht fällt, selbst mit diesen inneren Kräften in Kontakt zu treten. Nach zahlreichen Büchern, die ich über Schamanen gelesen habe, ist auch ihr Werdegang meist in ähnlicher Art verlaufen, nur dass die Abläufe bei mir in erstaunlich viel kürzerer Zeit stattfanden.
Die Energie, mit der ich arbeitete, nahm ich wahr als einen tief-goldenen Strom, ein bißchen wie Akazienhonig, von der Farbe her und manchmal auch von der Konsistenz. Dieser Strom erfüllte mich immer mit tiefer bedingungsloser Liebe, die die ganze Welt umarmt, einschließlich aller Krankheiten, Missstände und dunklen Vorgänge, die hier vorkommen. Ich konnte die Energie nicht benennen, fand keine bereits existierende Methode, die sich mit ihr vergleichen ließ und erhielt innere Botschaften, dass dies eine Kraft sei, "die in allem enthalten, von allem durchdrungen und überall vorhanden" sei, sie könne "nicht benannt werden, da Namen Begrenzungen schaffen und daher nicht mehr beschreiben, was sie ist: allumfassend, unendlich, in allem enthalten und gleichzeitig jenseits aller Systeme: Das, was immer darüber hinaus geht!"
Mit dieser Beschreibung war es etwas schwierig, ein Arbeitskonzept zu erstellen, das für andere Menschen greifbar war, also suchte ich immer wieder nach existierenden Systemen, mit deren Hilfe ich diese Energie an Menschen weitervermitteln konnte, fand allerdings kein passendes, bis ich im Jahr 2004 die Diksha kennenlernte.
Diksha ist eine in hoher Frequenz schwingende Energie, die durch Auflegen der Hände auf das Scheitel-Chakra übertragen wird. Schon beim ersten Empfangen dieser Übertragung fühlte ich eine erstaunliche "Verwandtschaft" mit der mir vertrauten Energie und es fühlte sich an, als hätte ich endlich Gleichgesinnte gefunden. Was außerdem erstaunlich war, ist, dass ich die Übertragung bereits spürte, lange bevor mir physisch die Hände aufgelegt wurden. Gleichzeitig erschien der Gründer der Diksha-Bewegung vor meinem inneren Auge und es war, als lege er persönlich mir die Hände auf den Kopf. Ein sehr starkes Erlebnis!
Aufgrund meiner Offenheit für die geistigen Dimensionen entwickelte sich in der folgenden Zeit eine Art direkter Kommunikation mit dieser Energie, bald begann sie auch durch meine Hände zu fließen und ich vernahm den starken inneren Ruf, sie ebenfalls weiterzugeben. Auch andere, feinfühlige Menschen bestätigten mir immer wieder, dass es sich wie Diksha anfühlt, was da aus meinen Händen fließt. Das einzige Problem, das es jetzt gab, waren die Regeln der Diksha-Bewegung: Es gibt in Indien eine Organisation, die darauf besteht, dass Menschen die Diksha nur weitergeben dürfen, nachdem sie einen 21-tägigen Kurs in Indien absolviert haben. Mir war es allerdings zu der Zeit nicht ohne weiteres möglich, nach Indien zu reisen. So verging die Zeit und ich fand mich immer wieder in Situationen, in denen ich zur Weitergabe der Energie regelrecht hingeführt wurde. Mein Herz und meine innere Wahrnehmung sagten mir, dass Energie unbegrenzt ist und sich nicht von äußeren Regularien aufhalten lässt. Es kam mir vor wie eine Unterlassungs-Sünde, diese wundervolle Gabe zurückzuhalten oder zu ünterdrücken, denn ich empfand sie als ein großes, göttliches Geschenk der Gnade, das ich nicht für mich behalten, sondern mit anderen Menschen teilen sollte. Auch gab es einige Menschen, die mich in meinem Herzenswunsch bestärkten und ermutigten.
So kam es, dass ich im Sommer 2005 bei einigen Diksha-Veranstaltungen mitwirkte und die Energie weitergeben konnte. Ich fühlte mich jedesmal voller Dankbarkeit und Freude, es war immer wieder das Schönste, was ich jemals erlebt hatte.
Im November 2005 wurde ich durch die Hilfe anderer Menschen dann doch noch nach Indien geführt und absolvierte den vorgeschriebenen 21-Tage-Kurs. Dort wurde mir nahegelegt, dass es sehr wichtig sei, sich an bestimmte Regeln zu halten und dass ich als zukünftige Diksha-Geberin auch die Verantwortung hätte, dies so an andere Menschen weiter zu geben. Da ich aus eigener Erfahrung wusste, dass es vielen Menschen leichter fällt, sich für etwas zu öffnen, wenn ihnen ein klares Konzept und eine strukturierte Ausbildung präsentiert wird, behielt ich von da an meine vorigen Erfahrungen mit der Diksha mehr für mich und gab die Energie so weiter, als hätte ich es gerade eben in Indien gelernt. In meinem tiefsten Inneren wusste ich jedoch immer, dass dies nur eine Geschichte, eine Fassade für die äußere Präsentation war. Der Erfolg bei den Veranstaltungen ging allerdings drastisch zurück und die tiefen Erlebnisse der Freude und Glückseligkeit, die auch oft auf andere Menschen übergesprungen waren, wurden auch etwas gedämpfter.
Mitte 2006 fragte ich mich sogar, ob ich das Dikshageben vielleicht ganz aufgeben sollte. Irgendwie war ich von meinem inneren Weg abgekommen und wusste nicht mehr so recht, was meine Aufgabe eigentlich war. Wenig später lernte ich durch Kiara Windrider eine weitere Energieform namens "Ilahinur" kennen, die ich bereits in anderen Texten ausführlicher beschrieben habe. Meine Resonanz dazu war ähnlich wie beim Kennenlernen der Diksha, oder sogar noch intensiver, diese Energie erschien mir wie eine Antwort auf meine inneren Fragen und Unklarheiten.
Heute, nach ca. 9 Monaten Arbeit mit Ilahinur, wird mir deutlich, dass ich einen wichtigen Teil meiner Erfahrung ausgeklammert hatte, indem ich das Konzept der Diksha-Bewegung übernahm, und dass wir unsere ganze Kraft nur erreichen, wenn wir unsere ganze Wahrheit leben. Sicherlich mag es viele Menschen geben, die strukturierte Konzepte brauchen, das habe ich durch meine Arbeit mit der Diksha gelernt und bin dafür auch sehr dankbar. Andererseits gibt es auch viele Menschen, die eine mehr und mehr sensibilisierte Wahrnehmung haben, und für die es sehr verwirrend sein kann, wenn sie im Energiestrom etwas wahrnehmen, was den Erklärungen, die dazu gegeben werden, nicht entspricht. Hier fühle ich mich nun in der Verantwortung, auch diesen Menschen eine Plattform zu bieten.
Eine wichtige Qualität der aktuell einströmenden Energien aus dem Kosmos ist die Aufdeckung der Wahrheit und die Auflösung aller Masken, Fassaden und Lügen. Dies beginnt in unserem Inneren, indem alte Traumata zum Vorschein kommen oder bestimmte Routine-Abläufe plötzlich nicht mehr funktionieren; Partnerschaften brechen auseinander, wenn sie nicht von Wahrheit und Liebe getragen sind; auf gesellschaftlicher und politischer Ebene kommen haarsträubende Dinge ans Licht, Kriege sind nicht mehr so ohne weiteres durchführbar; es gibt unzählige Beispiele, die dann auch in der äußeren Welt sichtbar werden. Die Kraft der neuen Zeit fordert uns auf, authentisch zu sein, - zu erkennen, wer wir wirklich sind und dazu zu stehen. Die Schwingnung von Ilahinur unterstützt uns dabei, bringt unsere kosmische Kraft in den physischen Körper, zeigt uns die Wahrheit und den Weg zu unserer Intuition. Sie braucht keine Regeln und Konzepte, da sie von innen heraus führt und den Menschen in die Lage versetzt, mehr und mehr zu spüren, was im jeweiligen Moment stimmig ist. Das können zu verschiedenen Zeitpunkten sehr unterschiedliche Dinge sein.
Ilahinur kann jederzeit frei weitergegeben werden, unterliegt keinen Beschränkungen, und doch gibt es nach meiner Erfahrung nicht viele, die das ohne weiteres tun. Die innere Stimme sagt ihnen vielleicht, sich damit noch Zeit zu lassen. Andere hingegen spüren die innere Gewissheit, die Energie weiterzugeben, und haben große Erfolge damit. Menschen mit einem starken Ego oder einem Hang zum Opferbewusstsein scheinen sich von Ilahinur nicht angezogen zu fühlen, ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie sich sehr schnell abwenden und das Interesse verlieren.
Und hier schließt sich der Bogen zurück zum Beginn meiner schamanischen Arbeit, denn meine Visionen der schamanischen Reisen haben mir genau diese Art von Energie gezeigt: Eine Kraft, die den Menschen aus dem Inneren leitet, ein tiefes Wissen, erfüllt von Liebe, All-Verbundenheit und Wahrheit, das den Weg weist, das im Herzen erkennen lässt, was zu tun ist und dem Körper und Geist die Stärke gibt, es umzusetzen. Menschen in einem solchen Bewusstsein sind nicht mehr in der Lage, Kriege zu führen oder die Umwelt zu zerstören, weil solche Handlungen dann völlig überflüssig und sinnlos werden. Wir werden in unserem Alltag und auf allen Gebieten des Lebens handeln im Sinne der Weisheit eines alten Gebets:
"Gib mir den Mut und die Kraft, zu tun, was getan werden muss.
Gib mir die Ruhe und Gelassenheit, loszulassen, was nicht gebraucht wird.
Gib mir die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden."
Wir werden uns verabschieden von endlosen Diskussionen, von ängstlichem Abwägen, Zweifeln und Zögern, von ungeduldigem Überrennen und rastlosem Stürmen, alles Kämpfen und Hadern wird enden, denn tief in unserem Inneren gibt es eine Instanz, die immer weiss, was zu tun ist. Sie war immer da, eine leise Stimme, lange Zeit übertönt vom Lärm der Welt. Doch jetzt ist ihre Stunde gekommen, sie darf hervortreten. Wir lauschen in die Stille unserer Herzen ..., und werden erfüllt von ihrer tiefen Freude, endlich wieder gehört zu werden!
Ilahinur als Ganzkörper-Behandlung
Von Marion Kalmbach, 24.11.2007,
mit einer Ergänzung von Kiara Windrider
Aus der Weiterentwicklung der Arbeit mit Ilahinur in der Praxis hat sich eine neue Form der Anwendung ergeben, die den ganzen Körper einbezieht und eine sehr kraftvolle Wirkung gezeigt hat. Kiara lehrt diese jetzt in den meisten seiner längeren Seminare, und einige Menschen haben sich nach einer Beschreibung dieser Behandlung erkundigt. Daher werde ich im Folgenden die praktische Durchführung beschreiben, wie ich sie in meinen Sitzungen anwende. Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um einen fest vorgeschriebenen Ablauf handelt, sondern um Richtlinien, die dabei helfen sollen, sich den Ablauf ins Gedächtnis zu rufen. Das wichtigste bei der Arbeit mit Ilahinur, das kann nicht oft genug betont werden, ist die direkte Verbindung mit der Schwingung von Ilahinur selbst und die daraus resultierende intuitive Führung, der man während der Durchführung einer Behandlung folgt. Was während der Behandlung geschieht, wird auch zu einem großen Teil von den Bedürfnissen der jeweils behandelten Person bestimmt, die wir als Behandelnde erspüren. Nur so kann sich die Arbeit immer weiterentwickeln und sich den aktuellen Bedürfnissen anpassen. In meiner persönlichen Arbeit mit Ilahinur habe ich herausgefunden, dass, wenn wir mit der Energie verbunden sind, unsere Hände oft von ganz allein zu den entsprechenden Punkten geführt werden, die berührt werden sollen. Daher ist es völlig in Ordnung, dass verschiedene Behandlungsmuster auftauchen können. Um den intuitiven Fluss nicht zu behindern, ist es also wichtig, diese Beschreibung nicht als feste Regel zu betrachten, sondern eher als Hilfestellung für Fälle, in denen wir unsicher sind, was zu tun ist. Wir werden mit zunehmender Praxis und Erfahrung eine immer deutlichere Verbindung zu unserer Intuition aufnehmen, und sollten hier dann auch eine Offenheit für Veränderungen bewahren, die vielleicht auftauchen möchten. Hier ist noch anzumerken, dass diese Veränderungen nicht aus dem Verstand kommen, sondern von einer tieferen Ebene unseres Wesens, sie tauchen gewissermaßen während der Behandlung von selbst auf, ohne jegliches Nachdenken. Wenn wir darüber nachdenken, ob und welche Veränderung wir vielleicht vornehmen könnten oder sollten, ist dies nicht die Intuition, die uns führt, und es ist in solchem Fall ratsamer, diese Gedanken wieder loszulassen und nicht auszuführen.
Also kommen wir nun zur Beschreibung:
Die zu behandelnde Person liegt auf dem Rücken auf einer Matte am Boden oder auf einer Massagebank. Wir beginnen damit, dass wir sanft und langsam mit beiden Händen den Kopf an den Seiten berühren, und die Hände vorsichtig zum Hinterkopf gleiten lassen, um ihn sanft anzuheben. Dann schieben wir eine Hand unter den Hinterkopf, um dort die Punkte am Schädelknochen zu halten (diese wurden bereits ausführlich beschrieben in dem Artikel „Ilahinur anwenden“ von Kiara Windrider). Die andere Hand legen wir auf das Stirnchakra oder „3. Auge“. Nachdem wir diese Position für einige Augenblicke gehalten haben, lassen wir ganz sanft den Kopf wieder los, indem wir unsere Hände genauso zurückgleiten lassen, wie wir sie anfangs positioniert haben. Dann beginnen wir mit der diagonalen Behandlung der Gelenke, indem wir eine Hand auf das Kiefergelenk unterhalb des Backenknochens legen und die andere Hand diagonal gegenüber auf die Schulter. Auch diese Position wird für einige Momente gehalten, dann bewegen wir die Hand vom Kiefergelenk diagonal über das Schultergelenk und diagonal wieder auf die andere Seite zum Hüftgelenk, die Hand auf dem Schultergelenk bleibt liegen. Man kann die Hände auch wechseln, wenn sie sich an der Schulter begegnen, je nachdem, wie es von der Position aus, in der man sich befindet, besser zu handhaben ist. Nach einigen Augenblicken des Haltens lässt die Hand am Schultergelenk los und bewegt sich wiederum diagonal über die Hüfte zum Knie. Die Hand an der Hüfte bleibt oder wechselt mit der Hand, die zum Knie geht. Die letzte Position ist der Knöchel, zu dem die Hand von der Hüfte aus, ebenfalls wieder diagonal unter Einbeziehung des Knies geht. Alle Positionen werden für einige Zeit gehalten, bevor wir zur nächsten übergehen. Nach der letzten Position mit einer Hand am Knie und einer am Knöchel lassen wir beide Hände langsam los, lassen sie vorzugsweise nach unten über die Füße vom Körper weggleiten und beginnen wieder oben am Kiefergelenk auf der anderen Seite mit dem gleichen Ablauf wie beschrieben. Wichtig ist, dass wir mit unseren Händen immer den diagonalen Linien entlang des Körpers folgen, da dies der Energiefluss ist, mit dem wir uns in dieser Behandlung verbinden. Nachdem wir auch auf der anderen Seite bei Knie- und Knöchelgelenk angelangt sind, können wir, um abzuschliessen, beide Knöchel noch einen Moment halten, oder noch in einen zweiten Zyklus übergehen, der an der Schulter beginnt und diagonal über den Ellbogen zum Handgelenk geht. Auch hier wieder auf beiden Seiten nacheinander jeweils den diagonalen Linien folgen. Hier können wir zum Abschluss beide Handgelenke halten.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dieser Behandlung hat sich gezeigt, dass sie eine sehr entspannende und heilende Wirkung auf den Körper hat, sie kann Schmerzen und Verspannungen lösen, und bei Schwäche im Körper sehr stabilisierend wirken. Die Behandlung unterstützt den Körper beim Integrieren der kosmischen Energien, die derzeit auf die Erde kommen, und lindert die unterschiedlichen Schmerzen, die auftreten können, während alte Muster transformiert werden, die im Körper gespeichert sind.
Wer weitere Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden unter: www.goldenwind.net
Ergänzung von Kiara Windrider:
Es gibt 3 verschidene Arten von Energieströmen im System der ayurvedischen Medizin. Die horizontalen Ströme verbinden eine Seite des Körpers mit der anderen, und die vertikalen Ströme befördern die Energie im Körper nach oben und nach unten. Die diagonalen Stöme stimulieren Ida und Pingala, dies sind die Yin- und Yang-Kanäle der Kundalini, die an den Seiten des zentralen Kanals im Rückenmark fließen. Die diagonalen Ströme sind die kraftvollsten der drei Energieströme. Mit den Gelenken zu arbeiten, ist in diesen Zeiten besonders wichtig, da hereinkommende kosmische Energien wie Ilahinur oder Deeksha vom Körper fordern, sich an neue Frequenzen des Lichts anzupassen, und die Gelenke sind die Bereiche am Körper, wo Energien oft stecken bleiben. Den Energiefluss in den Gelenken zu befreien, kann einen stärkeren Strom von Ilahinur durch den gesamten Körper eröffnen.